Licht ins Dunkel bringen: Die Sigma AURA 80 und BLAZE - Mein Fahrradlicht
In diesem Artikel nehme ich dich mit auf meine Fahrten mit der Sigma AURA 80 und der BLAZE und teile meine Erfahrungen zum Fahrradlicht.
Fahrradlicht: Mein täglicher Begleiter
Ohne meine wichtigsten Begleiter steige ich morgens nicht aufs Rad:
- meinen Fahrradhelm und
- mein Fahrradlicht.
Beides ist aus meiner Sicht ein Muss im Straßenverkehr. Der Helm kann mir im Ernstfall das Leben retten, und das Fahrradlicht tut das auf andere Weise ebenfalls, weil andere Verkehrsteilnehmer mich sehr viel besser sehen.
Aus der Perspektive des Autofahrers schätze ich es, wenn Fahrräder ein gutes Licht haben. Man kann besser auf den Radfahrer achten, mit Abstand vorbeifahren oder ihn beim Abbiegen rechtzeitig sehen und vorbeilassen. Fahrräder ohne Licht erkennt man im Dunkeln oft erst spät, und dann denkt man sich nur noch: Wo kam der denn her?
Meine Erfahrung mit der Sigma AURA 80 und BLAZE
Im Januar 2020 habe ich mich für die Sigma AURA 80 entschieden. Wichtig war mir damals eine ordentliche Leuchtweite. Auf dem Papier sind es 90 Meter, und gefühlt schafft die Lampe die auch. Die Leuchtweite braucht man vor allem, wenn man mit ordentlich Tempo unterwegs ist, um im Notfall auf Hindernisse in der Ferne reagieren zu können.
Die AURA 80 hat verschiedene Helligkeitsstufen. Ehrlich gesagt fahre ich immer mit der hellsten. Mit einer kleineren Stufe ließe sich sicher Energie sparen, aber der Akku ist so gut, dass ich darauf verzichten kann. Häufig fahre ich auch tagsüber mit Licht, einfach um besser sichtbar zu sein. Auch dafür ist genug Reserve da. In der Regel lade ich alle fünf bis sieben Tage, bei täglich etwa 45 Minuten morgens und abends.
Ein Rücklicht mit Bremslicht und Tag-Nacht-Modus
Das Sigma BLAZE Rücklicht hat ebenfalls ordentlich Leistung, man wird damit sehr gut wahrgenommen. Besonders mag ich den Tag-Nacht-Modus, der tagsüber nur das Bremslicht einschaltet und nachts das komplette Rücklicht. Das spart über den Tag Energie.
Die Akkuanzeige ist etwas gewöhnungsbedürftig. Auf der linken Seite ist eine Batterie abgebildet. Leuchtet sie blau, muss die BLAZE ans Stromnetz.
Für mich sind die AURA 80 und die BLAZE die perfekte Kombination.
Der Notbetrieb, ein unterschätztes Detail
Was mich abends schon oft gerettet hat, ist der Notbetrieb der AURA 80. Habe ich einmal vergessen zu laden, ermöglicht dieser Modus eine längere Nutzung mit sehr niedriger Leuchtstärke, damit ich trotzdem sicher nach Hause komme. Das kommt gar nicht so selten vor, gerade weil die Lampe so lange durchhält und man sie deshalb selten lädt.
Montage des Fahrradlichts
Das Anbringen beider Lampen ist unkompliziert. Bei der BLAZE muss man sich am Anfang kurz hineinfuchsen, danach geht es gut von der Hand.
Mein Lenker hat einen Durchmesser von 3,5 cm. Auch dort passt die AURA 80, wobei viel größer darf er nicht sein: Ich nutze bereits das letzte Loch zur Befestigung. Das ist auch der einzige Nachteil, denn man muss einiges an Kraft aufbringen, um das Gummiband um den Lenker zu bekommen. Dabei ist mir schon einmal der Befestigungshaken abgebrochen. Immerhin lässt der sich einzeln nachkaufen.
Wie ist dein Fahrradlicht versichert?
Viele Fahrradversicherungen schützen auch das Zubehör, zu dem Fahrradlichter gehören. Unterschieden wird dabei meist zwischen fest mit dem Fahrrad verbundenen Lichtern und losem Zubehör. Die AURA 80 und die BLAZE gehören eindeutig zur zweiten Kategorie.
Solange du das Fahrrad benutzt, besteht in der Regel Versicherungsschutz bei Unfällen. Ist das Fahrrad außer Gebrauch, entfällt er. Das bedeutet vor allem, dass Teilediebstahl dann nicht versichert ist. Nimm Lichter, die nicht fest montiert sind, deshalb besser mit, statt sie am Rad zu lassen.
