E-Scooter Versicherung Vergleich 2026 – Günstige Tarife für Elektroroller
Jeder E-Scooter, der im öffentlichen Straßenverkehr fahren darf, braucht eine Versicherung mit gültigem Kennzeichen. Erfahre hier, welche Tarife es gibt, was die Versicherung kostet und wie du die Plakette für 2026 beantragst.
- Haftpflicht & Teilkasko für E-Scooter erklärt
- 4 Anbieter im Preisvergleich
- Plakette 2026 beantragen – so geht's
- Welche E-Scooter sind versicherungspflichtig?
E-Scooter Versicherung: Preise im Vergleich
Die Preise für die E-Scooter-Haftpflicht sind günstig – aber der Anbieter macht einen Unterschied. Die Bayerische liegt deutlich über den anderen drei Anbietern.
Jahresbeitrag Haftpflicht (Beispiel)
Beispielpreise · Haftpflicht · E-Scooter bis 20 km/h · jährliche Zahlung
Informationen zum Vergleichsergebnis
Hinweis zum Vergleichsergebnis: Dieses Ergebnis bewertet keine Versicherer. Jeder Anbieter kann je nach individuellem Profil einmal günstiger und ein anderes Mal teurer sein. Die Darstellung zeigt lediglich, dass zwischen den Versicherern große Preisunterschiede möglich sind. In diesem Vergleich werden auch nicht die einzelnen Leistungen der Tarife mit beachtet, die zu höheren Preisen führen. Es ist nur der Preis berücksichtigt. Daher lohnt es sich, den für dich passenden und günstigsten Tarif individuell zu vergleichen.
Inhalt dieser Seite
Haftpflicht & Teilkasko für E-Scooter
E-Scooter brauchen eine Pflicht-Haftpflichtversicherung – optional gibt es auch eine Teilkasko. Eine Vollkasko existiert für E-Scooter nicht.
Kfz-Haftpflicht – gesetzlich vorgeschrieben
Ohne gültige Versicherung und Plakette darfst du deinen E-Scooter nicht im öffentlichen Verkehr nutzen. Die Haftpflicht deckt Schäden ab, die du anderen zufügst.
- Personenschäden (Verletzungen, Krankenhauskosten, Verdienstausfall)
- Sachschäden (parkende Autos, Fahrräder, Gegenstände)
- Schäden, die du als Fahrer anderen Verkehrsteilnehmern zufügst
Schäden an deinem eigenen E-Scooter sind nicht abgedeckt – dafür ist die Teilkasko.
Teilkaskoversicherung – optionaler Schutz
Die Teilkasko ist eine optionale Erweiterung und schützt deinen eigenen E-Scooter vor bestimmten Schäden.
- Diebstahl oder Teilediebstahl (z. B. Akku)
- Schäden durch Sturm, Hagel oder Blitz
- Brand oder Kurzschluss am Akku
- Glasbruch (je nach Tarif)
Nicht enthalten: selbst verursachte Stürze oder Schäden durch Vandalismus (dafür gäbe es Vollkasko – die es für E-Scooter aber nicht gibt).
Für E-Scooter gibt es in Deutschland keine Vollkaskoversicherung. Du kannst nur zwischen Haftpflicht allein oder Haftpflicht + Teilkasko wählen. Bei hochpreisigen E-Scootern kann die Teilkasko sinnvoll sein.
E-Scooter Versicherung: Kosten & Preisfaktoren
Die E-Scooter-Haftpflicht ist in der Regel sehr günstig. WGV, HUK24 und AdmiralDirekt liegen alle unter 30 € im Jahr. Diese Faktoren beeinflussen den Preis:
- Fahreralter: Bei manchen Anbietern fließt das Alter des Fahrzeughalters in die Beitragskalkulation ein.
- Versicherungsbeginn: Der Startzeitpunkt beeinflusst den Jahresbeitrag
- Wert des E-Scooters: Hochwertige Modelle führen oft zu höheren Beiträgen
- Teilkasko-Option: Je nach Fahrzeugwert lohnt sich eine Teilkasko. Bei einem günstigen E-Scooter unter 400 € ist sie oft nicht nötig, bei einem hochwertigen Modell über 1.000 € schon.
E-Scooter Versicherung: 4 Anbieter im Überblick
Aktuell findest du vier Versicherer, die E-Scooter-Tarife für Privatpersonen in Deutschland anbieten:
- WGV Günstigster Anbieter im Vergleich. Schon für knapp unter 25 € im Jahr bist du bei der WGV versichert. Einfacher Online-Abschluss, schnelle Plakettenzusendung.
- HUK24 Direktversicherer der HUK-COBURG-Gruppe. Knapp 25,50 € im Jahr bei ähnlichem Leistungsumfang wie WGV. Bekannter Name, solider Service.
- AdmiralDirekt Online-Direktversicherer mit 25,64 € im Jahr. Gute Transparenz im Abschluss, faire Konditionen für Einsteiger.
- Die Bayerische Deutlich teurer als die Konkurrenz (55,30 €/Jahr). Bietet dafür ggf. umfangreichere Zusatzleistungen oder bessere Teilkaskooptionen. Nur sinnvoll, wenn die Mehrleistung dies rechtfertigt.
Für die Grundversicherung sind WGV, HUK24 und AdmiralDirekt nahezu gleichwertig und deutlich günstiger als Die Bayerische. Wähle den günstigsten Anbieter – die Unterschiede im Leistungsumfang sind bei der Haftpflicht minimal.
Plakette 2026 für deinen E-Scooter
Anders als beim Pkw oder Motorrad gibt es für E-Scooter kein klassisches Nummernschild, sondern eine kleine Versicherungsplakette. Diese ist jährlich zu erneuern.
Wie funktioniert die Plakette?
Die Plakette weist nach, dass du einen gültigen Versicherungsschutz hast. Sie wird direkt vom Versicherer ausgestellt und muss am E-Scooter befestigt sein, solange du im öffentlichen Verkehr unterwegs bist.
- Versicherung abschließen (auch online in wenigen Minuten)
- Plakette per Post erhalten
- Am vorgesehenen Halter am E-Scooter befestigen
- Jährlich zum 1. März erneuern
Was passiert mit abgelaufener Plakette?
Wer mit einer abgelaufenen Plakette fährt, ist nicht versichert und begeht eine Ordnungswidrigkeit. Im Schadensfall haftet er persönlich für alle Schäden – und das kann sehr teuer werden. Außerdem droht ein Bußgeld.
Das Versicherungsjahr für E-Scooter läuft vom 1. März bis zum 28./29. Februar des Folgejahres. Ab dem 1. März 2026 brauchst du eine neue Plakette. Plane den Abschluss rechtzeitig – die Plakette muss vor der ersten Fahrt am Roller sein.
Welche E-Scooter sind versicherungspflichtig?
E-Scooter benötigen für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr eine Kfz-Haftpflichtversicherung und eine gültige Versicherungsplakette. Voraussetzung ist, dass das Modell für den Straßenverkehr zugelassen ist.
Versicherungsplakette erforderlich
- E-Scooter mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h und maximal 20 km/h
- Modelle mit Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) oder Einzelbetriebserlaubnis
- E-Scooter mit Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Fabrikschild
- Selbstbalancierende Fahrzeuge mit Lenk- oder Haltestange, sofern sie die Anforderungen der eKFV erfüllen
Nicht für öffentliche Straßen zugelassen
- E-Scooter ohne ABE oder Einzelbetriebserlaubnis
- E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h
- Importmodelle ohne gültige Betriebserlaubnis für Deutschland
- Getunte oder technisch veränderte E-Scooter
- Hoverboards, E-Skateboards und ähnliche Fahrzeuge ohne die erforderliche Betriebserlaubnis
Eine Versicherung allein macht einen E-Scooter noch nicht straßenzulässig. Für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr benötigt das Fahrzeug eine gültige Betriebserlaubnis und eine Versicherungsplakette. Modelle ohne Betriebserlaubnis oder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h dürfen nicht auf öffentlichen Straßen, Radwegen oder Gehwegen gefahren werden.
